Das „Drei-Affen-Syndrom“ -nichts hören, nichts sehen, nichts sagen- hielt sich in den Gängen des Lüner Umweltamtes und einiger Kleingärtner lange. Dass der Bericht des Landesumweltamtes wieder erst Mitte Mai publik gemacht wird, ist eine Respektlosigkeit gegenüber den Kleingärtnern, da die ersten Früchte des Gartens (Feldsalat, Spinat, Bärlauch, usw.) schon verzehrt wurden. Bei Proben, die bereits im Herbst des Vorjahres genommen wurden, erwartet man eine zügigere Bekanntmachung der Untersuchungsergebnisse.
Bündnis90/ Die Grünen warnen vor einem leichtfertigen Umgang mit der Schwermetallbelastung im Vertrauen auf laienhafte Aussagen einiger Kleingärtner und vor dem Verzehr von Blattgemüsen in den betroffenen Gebieten.
Außerdem müssen die Untersuchungsergebnisse auch den Bürgern mit Migrationshintergrund zugänglich gemacht werden, das heißt in die jeweiligen Sprachen übersetzt werden.
Es ist aus Sicht der Grünen unbedingt notwendig, den/die Verursachersuche endlich zur Chefsache zu machen und ein intensives Biomonitoring einzurichten.
Jutta Watzlawik
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